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Die meisten von uns haben vielleicht noch die schockierenden Bilder der letzten Fußball Europameisterschaft vor Augen, als ein Dänischer Nationalspieler während des Spiels aufgrund eines Herzstillstands zusammenbrach und noch auf dem Platz wiederbelebt werden musste.

Bereits Monate vor diesem Ereignis hatte sich unser Verein dazu entschlossen für jede Abteilung einen Defibrillator zu beschaffen, um bei einem solchen Fall schnell reagieren zu können. Der erste Impuls kam damals aus der Fußballabteilung. Sowohl bei den anderen Abteilungen, als auch im Hauptverein bei der Vorstandschaft stieß man mit diesem Vorschlag sofort auf offene Ohren. Argumente wie der einfache Zugang und eine dezentrale Lagerung führten schnell zur Einigkeit, dass jede Abteilung ein eigenes Gerät für ihren Sportbereich erhalten sollte. Nur so könne man Freizeitsportler, Tennisspieler, Fußballer, aber auch Zuschauer und Gäste der Sportgaststätte im Ernstfall schnell reanimieren, so Manuel Höcker. (Abt.leitung Fußball). Der Fall „Eriksen“ bei der Fußball EM bestätigte die Verantwortlichen des SVR nochmals in ihrer Entscheidung hier etwas Geld zu investieren. Natürlich hoffe man, dass der Ernstfall nie auftreten werde. Walter Kunst (Abt.leitung Tennis) erinnerte an dieser Stelle jedoch, dass es jeden treffen kann und auch der SVR vor sehr langer Zeit schon einmal selbst betroffen war, als ein Spieler auf dem Feld zusammengebrochen war. Natürlich lässt sich nur spekulieren, ob man dem Sportler damals mit einem Defibrillator vor Ort beim Auswärtsspiel hätte helfen können. In jedem Fall ist das Geld gut investiert, wenn dadurch womöglich ein Menschenleben gerettet werden kann. Bei der kürzlich erfolgten Übergabe der Geräte gab es auch gleich eine Einweisung des Vertreibers. Immerhin rund  25 Vereinsmitglieder aus allen Abteilungen nahmen teil und können andere Mitglieder nun ihrerseits einweisen. Abgesehen davon finden im Verein auch immer wieder Erste Hilfe Kurse für Übungsleiter, aber auch interessierte Mitglieder statt, so Michelle de Veer (Abt.leitung Freizeitsport).

Die Bedienung der vollautomatischen Defibrillatoren ist selbsterklärend durch eine Audio Anleitung und entsprechende Bilder. Dadurch müssen sich auch Laien nicht vor einer Anwendung fürchten. Sollte das Herz des Betroffenen noch schlagen, kann der Defibrillator auch keinen Impuls erzeugen. Dies wird durch eine automatische Analyse nach Aufkleben der Elektroden-Pflaster sichergestellt.

 

Neben den einmaligen Anschaffungskosten sind die Unterhaltskosten mit ca. 50€ pro Jahr überschaubar. Leider erfüllte diese Anschaffung des SVR bedauerlicherweise weder Förderung eine den WLSB noch war ein Zuschuss über die Stadt zu bekommen. Abteilungsleiter Höcker hofft, dass sich dies in der nahen Zukunft doch vielleicht ändern wird.

 

Der SVR möchte an dieser Stelle auch andere Vereine auf dieses Thema aufmerksam machen und andere Vereine dazu ermutigen ebenfalls über die Anschaffung solcher Geräte nachzudenken.

Die Erfahrung zeigt, dass die Vereine hier sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Manche Vereine besitzen einen Defibrillator bereits seit vielen Jahren, andere sehen bislang keine Notwendigkeit. Für den SVR bilden die Geräte in jedem Fall einen Mehrwert, auch weil in der Sportgaststätte und rund um die Sportanlagen immer sehr viel Personenverkehr herrscht. Zudem besteht auch für die anderen Ringinger Vereine die Möglichkeit bei eigenen Veranstaltungen eines der Geräte auszuleihen.

Manuel Höcker und seine Kollegen aus den anderen Abteilungen, aber auch der Vorstand stehen für Fragen zur Verfügung, sollten sich andere Vereine dafür interessieren.

 

In jedem Fall gut investiertes Geld, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

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